Dienstag, 6. Dezember 2005

Der Zeitreisende

Der Zeitreisende sah aus dem Fenster. Alleine die Bewegungen vor dem Fenster gaben Gewissheit das man sich fortbewegte. Er wandte nicht den Kopf und klammerte sich an das da draussen, fast fallend und doch wissend das man war. Lange Fäden zogen am Fenster vorbei, orangenes Licht das noch mehr verzerrt wurde, brach sich in der Scheibe. Der Kopf des Zeitreisenden lag dagegengelehnt. Es war dunkel wie es immer dunkel scheint, wenn hinter einem eine Lampe brennt und man blickt in die Nacht. Aber es war nicht die Nacht die der Zeitreisende betrachtete. Vielmehr wurde es die Felskante, an die sich der Zeitreisende klammerte und sich dabei die Hand zerschnitt ohne loszulassen. Ohne diesen Halt würde er fallen und sich verlieren, rückwärts in seinen Tod gleiten, ihm noch nichtmal in die Augen sehen können, oder wenigstens die Gewissheit haben, irgendwann anzukommen.
Auch jetzt fiel er schon, erinnerte er sich. Doch war es eine Vertikale, dabei ist jede Bewegung gleichzeitig ein Fallen.
Der Zeitreisende zog die braune Decke noch enger um sich, es war kalt. Das Zeitgefühl war ihm schon lange abhanden gekommen, ein Nebeneffekt, aber erst das Fehlen machte den Verlust eindeutig.
In der Scheibe nahm er zwei Gestalten wahr, sie standen neben ihm doch er bemerkte sie erst jetzt.
Sie standen einfach nur da.
Der Zeitreisende drehe sich um, für einen Moment ließ er los, nur um nach dem rettenden Seil zu greifen.
Es schienen zwei junge Männer zu sein. Sie hatten die selben schwarzen, kurzen Haare, der Bartstoppeln waren zu wenige um rasiert zu werden. Beide hatten braune Lederstiefel bis übers Knie an und eine Art mitternachtsblaue Stoffhose an. Sie waren uniformiert und auf den eißen Westen leuchtete eine Blaue Ähre. Die Schultern waren ausgepolstert und die weißen Ärmel mit blauen eingefassten Manschettenknöpfen am Handgelenk geschlossen. Auf dem Kopf sass bei beiden ein spitz zulaufender Hut, mehr eine Kappe in schwarz. Sie beide sahen einander nicht nur ähnlich, sie schienen eine exakte Kopie voneinander zu sein. Sogar die beiden Hellebarden in ihren Händen sahen völlig gleich aus, nur das des einen Halbmond nach links und des anderen nach rechts zeigte. Immer noch den Zeitreisenden ansehen setzten sie sich ihm gegenüber. Sie waren es auch die lächelnd das Schweigen brochen. Auf portugisisch sprach der linke.
<< Seid gegrüßt, wir sind die Wächter >>
Der Zitreisende wollte nicht unhöflich sein und nickte, auch wenn er nicht wusste wie er antworten sollte.
<< Ihr braucht euch nicht vorzustellen. Wir kennen euch. Ihr seid der Zeitreisende. >>
Sie lächelten immer noch. Der linke der wieder grade gesprochen hatte fügte hinzu.
<< Um nicht unhäflich zu sein, Wir sind Raphael und Antonio. Die Wächter>>

ff

Mittwoch, 30. November 2005

Cheesy

kenn jemand Richard Cheese?
Seine Coverversion von Nirvanas - Rape me ?

Wenn nicht dann schnell irgendwo downloaden!
(legal versteht sich)

wirklich mal machen!

Donnerstag, 24. November 2005

Angst 1

Ich bin gefroren.
Sonst erzählte ich immer, ich sei ein Kind der Sonne, unter ihr, von ihr geboren. Natürlich ist auch desshalb der Sommer meine Lieblingszeit, vielleicht hat es mit meiner Heimat der Karibik zu tun, wo sich türkiser Himmel und türkises Meer sich paaren und Leben schaffen.
Als Kind war das erste was ich sah, als ich meine salzverkrusteten Augen aufschlug, ein Viereck aus blauem Tuch das sich über mich spannte. Lange zeit betrachtete Ich es aus kindlicher Neugier doch es war weit entfernt umrahmt von Schwärze. Langsam segelt es auf mich hinunter bis es mein ganzes Blickfeld ausfüllte. Aus runden Augen starrte ich es an. Blinzelte einmal mehr kleine Körnchen aus meinen Augen und schmeckte. Heute kommt nur selten etwas diesem Geschmack nahe und in letzter Zeit sogar kaum noch das ich angst habe ihn zu vergessen, der Erste der sich auf meine rosa Zunge setzte.
Das feine und gleichzeitig raue Tuch unter mir krazte ein wenig, als meine kleinen Finger sich hineinkrallten und eine handvoll Sand hochhoben. Wie verstreichende Zeit rieselte die zermahlenen Steinchen zwischen meinen zarten Fingern hindurch. Einem Reflex folgend steckte ich mir einen sandigen Daumen in meinen Mund. Auch diesen Geschmack werde ich nie vergessen, auch wenn er mich kräftig husten ließ, sodass der Sabber mir nur aus meinem Mäulchen spritze. Schreiend lag ich da, meine salzigen Tränen mischten sich nur so mit dem Salz der Luft und bitter weinte ich, rammte meine Fäuste in den Sand, grub meinen Kopf und die weiße vermeintliche Decke, überschrie sogar das Rauschen des Meeres.
Meine mutter glitt über mich hineweg.
Das Meer meiner Gemüter glättete seine Wogen, langsam waren alle Tränen vergossen, hatten die Erde getränkt doch da wo sie den Boden berührt hatten wurden sie sofort geschluckt. Unter der oberfläches regte sich etwas und wühlte ich durch den Sand, so sprossen mit einem Male hohe Bäume mit grünen Köpfen, eben so verwuschelt wie mein eigenen sandiger Haarschopf empor.Sie schienen nicht aufhöre wollen so schien es mir und mit großen Augen sah ich hoch hinauf. Eine überreife Frucht löste sich und viel wenige Zenitmeter neben mch auf meinen Strand. Sekunden verstrichen und ich streckte meine rosa Hand aus und ergriff nuegierig dieses grüne Etwas. An einer Stelle war die Frucht aufgesprungen, zum spitzen Ende hin rann der Saft heraus und ergoss sich. Ich näherte meinen Mund der besagten Stelle und schloss glücklich meine Augen als ich so von der Brust der Welt getränkt wurde.

Montag, 21. November 2005

E.W.

The following message is dedicated to the cutest girl alive:

Emma Watson,
if you read this,
please let me tell you, i fell in love with you right in the beginning, even if everybody thought you are just a nerdy little brat. Had over heels i lost my heart and soul to you.
please become my girlfriend!
thanks

ps: the weasel is just a redhaired looser

Ich?

Ich laß etwas, eher gelangweilt im Internet, ja einen Blog, beim durchfleddern twodays ist er mir aufgefallen, nun gut.
Der Titel war es eigentlicht, der mich tiefst beunruhigte, denn ich sah mich mit der Frage konfrontiert, bin ich ein Langweiler?
ja wie stellt man das eigentlich fest?
Und was wenn ja?

Bin ICH denn ein Langweiler?!?

Sonntag, 20. November 2005

Der Punkt an dem man(n) sich fragt, warum!

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte. fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig har-
ten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifun-
gen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergeleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor
den Augen.

Freitag, 18. November 2005

Mit dem falschen Körper...

Trübes Licht fällt durch meinen Fensterrahmen, berührt zaghaft eine abgestreifte Hose, Taschentuchgirlanden die wie Minen einfach auf dem Boden verstreut liegen, ein Bett.
Richtig hell ist es nicht, das Grau macht sich weiter breit, Finger tasten nach meinem Kokon in dem ich grade etwas ausbrüte. Die Decke ist beim hitzigen Umherwälzen verrutscht und ein kaltes weißes Bein hängt zu einer Seite raus. Zottelige Haare bilden den Schopf an dem mich der Morgen packt und aus dem Schlaf zerrt, Ja, ich bin wach und ich kann mich nichtmal selber überzeugen, mich nicht noch tiefer verkriechen, geschweige denn die Welt würde auf mich warten. Ich schlucke und werde schmerzhaft an das Dasein eines Körpers, meines Körpers, erinnert und an den Grund warum ich heute nicht in die Schule gehe.
Unter der Decke fühle ich mich schmutzig, würde am liebsten Duschen, meine Hand tastet sich über meinen Bauch nach unten, ich fühle Haut, weich und doch...
Erschrocken werfe ich die überflüssigen Laken ab, häute mich und strampel solange bis ich nackt dastehe, setze einen Fuß nach vorne. Es trifft mich, vor meinem inneren Auge wird es schwarz, eine Hand, nicht meine fährt an meinen Kopf, meine Beine gehorchen mir nicht und ich taumel ungeschickt in das graue Licht, welches in Strahlen durch die milchige Scheibe sticht. Meine Beine knicken entgültig ein, ich sinke nahe der Ohnmacht zu Boden und mein letzter Gedanke ist...
Mit dem falschen Körper aufgestanden...

Mittwoch, 16. November 2005

...als hätt' der himmel mich gezuckt...

es war als hätt’ der himmel
mich gezuckt wo ich ertrank
ins donnertal daß lippenschwall
den porsche vor dir fuhr
und augen auf asphalttangenten
in grelles schwarz entsetzt
was dann als raum an dir
vorüber kam geflossen
und rauschte flügelprasselnd
als ginge es nach haus



wo?na da...

Gggrroooaaaaoor

GGRROOoooaaoooOOR

Dienstag, 15. November 2005

...

Ich spüre es... Trotz Sommer
Friere Ich. Es ist kalt, weil
Die Luft zu Eis erstarrte. Eine
Bewegung, und ich würde mich
An den Eiszapfen verletzen ...
Je länger wir schweigen,
Desto kälter wird es...

Sonntag, 6. November 2005

jetzt nur noch...

... ein Bild, mit dem ich wirklich etwas verbinde.

das entweder viel über mich aussagt

oder garnichts

mit dem ich etwas sagen möchte

oder das nichts aussagt

das ich schön finde

oder hässlich

so oder so

Ps: man darf mir auch anregungen schicken, als link, oder ich geb meine email addresse raus

Ich weis nicht... (haha)

Über meine eigene Hilflosigkeit nur lachen können.

Ich will etwas Weltbewegendes schreiben und schaff es nicht. Warscheinlich ist meine eigene kleine Welt zu abgeschieden und die Wellen schlagen abseits des Ozeans, ab und zu wird ein wenig Schaum vom Winde aus dem Haupt den Kronen gepflückt und fortgetragen doch die schweren Brecher der Zeit lassen sich nicht beirren geschweige denn beeindrucken.

Berlin put your lighters up,
You, put your lighters up,
Wherever you come from, put your lighters up!

Donnerstag, 3. November 2005

blogsuche

schon zu lange dabei sind die blogs, in denen ich ab und zu vorbeischaue, aber jetzt streckt sich der tiger, fährt testweise seine krallen ein und aus, jetzt beginnt die Jagt!
Freidenker

¿Que pasa?

Was passiert? Ich, Jung, um mich herrum, schneller und schneller das Leben dreht sich, ein wirbelnder Kreis, wird wahrgenommen mit allen Sinnen, geschmeckt, gerochen, gesehen, gefühlt, gehört,

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oh mein gott; wann hats...
oh mein gott; wann hats du aufgehört zu schreiben? schon...
Mikomi - 21. Mai, 22:31
hi Shey
tatüüü tataaa die Entwürfe von...
joshuamayer - 13. Dezember, 18:16
Der Zeitreisende
Der Zeitreisende sah aus dem Fenster. Alleine die Bewegungen...
Shey the Jester - 6. Dezember, 13:25
Cheesy
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Shey the Jester - 30. November, 15:07
more days passed... i...
more days passed... i am starting to lose all my hope....and...
Shey the Jester - 30. November, 15:05

Wo war denn nochmal...

 

Du bist

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(ill)literate


Masakazu Katsura
Video Girl Ai Bd. 1

Auf dem Weg der Liebe
Diese Zeilen sind Geklaut!
Ein Koenigreich fuer ein GAESTEBUCH
Jeden Tag passiert Irgendwo, Irgendetwas was Irgendjemanden betrifft oder auch nicht
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